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Tsunami auf dem schwäbischen Land

vom 02.03.2006

Dieser Artikel ist eine unvermeidliche Pietätlosigkeit

Sicher ist es auch pietätlos, darüber zu schreiben. Die Tatsache, dass diese Dinge in zivilisierten Gesellschaften passieren, ist aber bei weitem pietätloser. Auf vielen schwäbischen Friedhöfen sieht es derzeit aus wie nach einem Tsunami: die Leichen stapeln sich, die Angehörigen warten darauf, sich von ihren Verstorbenen verabschieden zu können.

Der Grund ist ebenso einfach wie bizarr: ver.di kämpft für 18 Minuten mehr Freizeit pro Tag bei den Beschäftigten der Friedhofsverwaltungen und darüber hinaus. Bei einer nicht-repräsentativen Umfrage hat ralph.de keinen einzigen Menschen gefunden, der nach Entwicklungen wie in den letzten Jahren dafür Verständnis hat. Jenseits der Einsicht, dass es kein Land gibt, in dem weniger Wochenarbeitszeit zu mehr Beschäftigung geführt hat fragt man sich als exkommunizierter Ex-Kirchensteuerzahler, warum die Gewerkschaften ihren Unmut ausgerechnet an Menschen ablassen, die sowieso schon Scheussliches vom Schicksal erfahren haben?!

Aber wie schon Woody Allen zuletzt feststellte: die Welt ist ungerecht.



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