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Pollesch' Maschine beeindruckt

vom 23.09.2007

Liebe ist kälter als das Kapital

Pollesch ist derzeit einzigartig: Themen, an die sich die deutsche Kunst nicht in zeitgenössischer Form traut, laufen nicht weg, wenn Pollesch sich Ihnen nähert. Vielleicht liegt es an seiner Mischtechnik: Slapstick mit Drama mischt sich mit Komödie mit Film und mit lokaler Regenbogenpresse.
Der Realitätsverlust bleibt ihm genauso erhalten wie seine Kreativität oder die des Zuschauers. Seine Sprache ist mächtig und in aller Hysterie, die den ersten Eindruck ausmacht liegt letztlich die Gelassenheit, die er vielleicht sich und anderen wünscht.

Natürlich bleibt als Knet die schauspielerische Leistung aller Protagonisten, fünf an der Zahl und daher eine Überraschung seit spätestens der Stadt ohne Eigenschaften. Sie gehören zur Melange wie die ungekannte Ausnutzung des ganzen Bühnenraums. Kritiken werden vorweggenommen und in seinem Prognostizismus ist Meister René genauso treffend wie in seiner Analyse. Wie man es schafft, in seinem Ausmaß Kunst dieser Qualität und dieses Genres zu fabrizieren, bleibt gerne und noch lange ein Geheminis, sofern es bei diesem Ausmaß bleibt.

Meinen herzlichsten Glückwunsch!



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